# Regeneration ist ein Nährstoffthema - nicht nur eine Frage der Zeit

> Erholung braucht Material: Aminosäuren, Elektrolyte, Cofaktoren. Was zum Säure-Basen-Haushalt wirklich belegt ist - und wie WOO® Reset aufgestellt ist.

Regeneration wird meist als Zeitfrage behandelt: zwei Tage Pause, dann geht es wieder. Physiologisch ist sie aber vor allem eine Substratfrage. Ohne passende Bausteine läuft Erholung langsamer - unabhängig davon, wie lange du wartest.

## Was Erholung im Körper tatsächlich bedeutet

Nach intensiver Belastung laufen mehrere Prozesse parallel: Reparatur beschädigter Muskelfasern, Wiederauffüllen der Glykogenspeicher, Rückbau von Stoffwechselzwischenprodukten und Regulation der entzündlichen Antwort. Jeder dieser Prozesse braucht Material - Aminosäuren, Elektrolyte, Cofaktoren.

Besonders unterschätzt ist der Bedarf an Mikronährstoffen. Vitamine der B-Gruppe sind Cofaktoren im Energiestoffwechsel und werden bei hohem Umsatz stärker verbraucht. Kennedy (2016) beschreibt in Nutrients, wie eng die B-Vitamine in der Zellenergetik verzahnt sind: Ein einzelner Engpass bremst die gesamte Kette. Niacin, Vitamin B6 und Vitamin B12 tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei - ein Effekt, der sich in dieser Phase direkt bemerkbar macht.

## Säure-Basen-Haushalt: was stimmt und was Mythos ist

Der Blut-pH ist eng reguliert und lässt sich durch Ernährung nicht verschieben - das ist wichtig, um Übertreibungen zu vermeiden. Was sich messbar verändert, ist die renale Säurelast. Remer und Manz (1995) haben mit dem PRAL-Konzept gezeigt, dass die Lebensmittelauswahl bestimmt, wie viel Säure die Nieren ausscheiden müssen. Getreide, Fleisch und Käse erhöhen diese Last, Gemüse und Früchte senken sie.

Organische Salze wie **Kaliumcitrat** wirken dabei als Basenspender: Citrat wird im Stoffwechsel abgebaut und verbraucht dabei Protonen. Nach einer harten Trainingswoche mit viel Protein und wenig Gemüse ist das ein sinnvoller Ausgleich - kein Wundermittel, aber eine Rückkehr zur Balance.

## Magnesium und Glutamin: die zwei praktischen Engpässe

**Magnesium** ist an über 300 enzymatischen Reaktionen beteiligt und trägt zur normalen Muskelfunktion, zur normalen psychischen Funktion und zur Verringerung von Müdigkeit bei. Volpe (2013) zeigt in ihrer Übersicht, dass die Zufuhr in westlichen Ländern häufig unter den Empfehlungen liegt - bei Sportlern verschärft der Schweissverlust die Lage.

**L-Glutamin** ist die häufigste freie Aminosäure im Blut und dient nicht nur der Muskulatur, sondern auch den Darmzellen und dem Immunsystem als Substrat. Gleeson (2008) fasst im Journal of Nutrition zusammen: Nach erschöpfender Belastung sinken die Plasmaspiegel messbar, und die Zufuhr kann diesen Abfall abfedern.

## Wie WOO® Reset aufgestellt ist

[WOO® Reset](/de/shop/woo-reset-can) setzt genau an diesen Punkten an: Aminosäuren wie L-Glutamin, L-Tyrosin und L-Cystein, Kaliumcitrat sowie Calcium- und Magnesiumcarbonat, dazu ein breites Vitaminprofil von Vitamin C und E über die B-Gruppe bis zu Eisen, Zink und Selen - vorwiegend Mikronährstoffe, fast ohne Kalorien.

Interessant ist die Abendkomponente: Zitronenmelissen-Blattextrakt, Phosphatidylserin und L-Tryptophan. Kennedy et al. (2002) zeigten für Melissa officinalis eine Modulation von Stimmung und kognitiver Leistung. Deshalb passt WOO® Reset zur Empfehlung, eine Portion nachmittags und eine vor dem Schlafengehen zu nehmen - je 15 g in 250 ml Wasser. Die Dose reicht für 30 Portionen und ist damit auf eine Routine ausgelegt, nicht auf den Einzelfall.

## Häufige Fragen

**Wann ist der beste Zeitpunkt?**
Zwischen den Mahlzeiten am Nachmittag und abends vor dem Schlafen. Die Erholungsprozesse laufen nachts am intensivsten - die Bausteine sollten vorher da sein.

**Brauche ich das auch an Ruhetagen?**
Ja, gerade dann. Regeneration findet nicht im Training statt, sondern danach. Auch eine intensive Arbeitswoche erzeugt Bedarf.

**Ersetzt WOO® Reset eine ausgewogene Ernährung?**
Nein. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

## Quellen

Remer T & Manz F (1995), Journal of the American Dietetic Association - Potential renal acid load of foods and its influence on urine pH.
Volpe SL (2013), Advances in Nutrition - Magnesium in disease prevention and overall health.
Kennedy DO (2016), Nutrients - B Vitamins and the Brain: Mechanisms, Dose and Efficacy.
Gleeson M (2008), Journal of Nutrition - Dosing and efficacy of glutamine supplementation in human exercise and sport training.
Kennedy DO et al. (2002), Pharmacology Biochemistry and Behavior - Modulation of mood and cognitive performance following administration of Melissa officinalis.
