# Monosaccharide im Wettkampf: Galaktose, D-Ribose und die Rolle des Kopfes

> Bei hoher Intensität limitiert nicht nur der Muskel, sondern auch das Zentralnervensystem. Was Forschung zu Monosacchariden, Galaktose und zentraler Ermüdung zeigt - und wie WOO® Competition aufgestellt ist.

Bei hoher Intensität wird der Kopf zum Limit, bevor es die Beine sind. Wer im Wettkampf schon einmal erlebt hat, wie die Konzentration vor der Muskulatur nachlässt, kennt das Phänomen. Die Sporternährungswissenschaft hat dafür eine überraschend zuckerbezogene Erklärung.

## Hohe Intensität stellt andere Anforderungen an den Zucker

Bei 85 bis 95 Prozent der maximalen Herzfrequenz sinkt die Durchblutung des Verdauungstrakts drastisch, während der Energiebedarf steigt. Das ist der Grund, warum viele Athleten im Wettkampf schlechter vertragen, was im Training problemlos funktioniert. Gefragt sind deshalb Kohlenhydrate, die möglichst wenig Verdauungsarbeit brauchen und über verschiedene Wege in die Zelle gelangen.

Monosaccharide sind der einfachste Fall: Sie müssen nicht mehr gespalten werden, und verschiedene Zuckerarten nutzen mehrere Transportwege parallel.

## Galaktose und D-Ribose: zwei Sonderwege

**Galaktose** nimmt einen eigenen Weg über die Leber, wo sie in den Glukosestoffwechsel eingeschleust wird. Sie gilt als Energieträger für das Gehirn und unterstützt damit die mentale Stärke im Wettkampf. Ihre Verstoffwechselung ist weniger insulinabhängig als bei Glukose, was zu einem gleichmässigeren Blutzuckerverlauf beiträgt.

**D-Ribose** ist kein klassischer Energieträger, sondern ein Baustein: Sie ist der Zuckeranteil im ATP-Molekül selbst. Nach intensiven Belastungen ist der Nukleotidpool der Muskelzelle reduziert, und der Wiederaufbau über den körpereigenen Weg braucht Zeit. Auch **Fructose** wird über einen eigenen Transporter aufgenommen und primär in der Leber verstoffwechselt.

## Zentrale Ermüdung: warum der Kopf mitzählt

Chambers, Bridge und Jones zeigten 2009 etwas Bemerkenswertes: Eine blosse Mundspülung mit einer Kohlenhydratlösung - ohne Schlucken - verbesserte die Zeitfahrleistung und aktivierte im fMRT Belohnungsareale im Gehirn. Der Effekt trat auch mit nicht süssen Kohlenhydraten auf, war also kein Geschmackseffekt. Es existieren offenbar Rezeptoren in der Mundhöhle, die dem zentralen Nervensystem Energieverfügbarkeit melden.

Das erklärt, warum Kohlenhydratzufuhr im Wettkampf auch dann wirkt, wenn die Muskelspeicher rein rechnerisch noch nicht leer sind. Ermüdung ist nicht nur ein Substratproblem, sondern auch eine Regulationsentscheidung des Zentralnervensystems.

## Wie WOO® Competition aufgestellt ist

**[WOO® Competition](/de/shop/woo-competition-can)** ist als Wettkampfgetränk konzipiert und basiert auf den Monosacchariden Fructose, Galaktose und D-Ribose, ergänzt mit Maltodextrin. Eine Portion von 80 g liefert 80 g Kohlenhydrate und 313 kcal - dazu 700 mg Natrium und 24.8 mg Magnesium. Magnesium trägt zur normalen Muskelfunktion und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Der hohe Natriumgehalt ist kein Zufall: Bei hoher Intensität und entsprechender Schweissrate sind die Natriumverluste am grössten, und Natrium ist zugleich am Glukosetransport im Darm beteiligt. Die Dose enthält 15 Portionen. Laut Anwendungsempfehlung ist WOO® Competition ideal vor und während des Wettkampfs, die Dosierung wird an Körper und Belastungsdauer angepasst. Vegan, laktose- und glutenfrei, ohne künstliche Zusatzstoffe.

## Häufige Fragen

**Ist eine 80-g-Portion nicht zu viel auf einmal?**
Die Portion ist als Menge für die gesamte Belastung gedacht, nicht als Einzelschluck. Sie wird über die Wettkampfdauer verteilt getrunken, und die Konzentration lässt sich über die Wassermenge steuern.

**Warum Monosaccharide statt einem klassischen Maltodextrin-Getränk?**
Weil sie keine weitere Spaltung brauchen und verschiedene Transportwege parallel nutzen. Bei hoher Intensität mit reduzierter Darmdurchblutung ist das ein praktischer Vorteil.

**Wann nehme ich Competition, wann ein Trainingsgetränk?**
Competition ist für hochintensive Belastungen und Wettkämpfe gedacht. Für lange, moderate Einheiten sind Getränke mit langkettigen Kohlenhydraten die naheliegendere Wahl.

## Quellen

Chambers ES, Bridge MW & Jones DA (2009), Journal of Physiology - Carbohydrate sensing in the human mouth: effects on exercise performance and brain activity.
Jeukendrup AE (2004), Nutrition - Carbohydrate intake during exercise and performance.
Gonzalez JT & Betts JA (2018), Journal of Nutrition - Dietary sugars, exercise and hepatic carbohydrate metabolism.
Coggan AR & Coyle EF (1991), Exercise and Sport Sciences Reviews - Carbohydrate ingestion during prolonged exercise: effects on metabolism and performance.

*WOO® Competition im NEMAPO Shop.*
